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Sammlungsforschung

Groß angelegte Untersuchung der Werke von Jan van Eyck

Anlässlich der aufsehenerregenden Restaurierung des Genter Altars werden gründliche neue Untersuchungen der anderen Werke von Jan van Eyck ausgeführt.

Onderzoeksproject VERONA 2lowres c Musea Brugge

Untersuchung

Das sogenannte VERONA-Projekt (Van Eyck Research in OpeN Access) des Studiecentrum Vlaamse Primitieven van het Koninklijk Instituut voor het Kunstpatrimonium (Studienzentrum für flämische Primitive des Königlichen Instituts für das Kunsterbe - KIK/IRPA) begann 2014 und läuft noch stets. Diese groß angelegte Untersuchung ist einzigartig durch die systematische und standardisierte Vorgehensweise - mit stets derselben Methodik, Apparatur und denselben Forschern. Interessant ist, dass dadurch alle Ergebnisse auf objektive Weise miteinander vergleichbar sind.

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Erste Untersuchungsphase

In der ersten Phase des Projektes (2014-2016) wurden 20 Werke von Jan van Eyck untersucht, worunter alle Werke, die ihm mit Sicherheit zugeschrieben werden. Musea Brugge bewahrt
2 der 9 signierten Gemälde von Jan van Eyck: 'Madonna des Kanonikus Georg van der Paele' und das 'Porträt der Margarethe van Eyck', der Ehefrau des Malers. Diese Werke wurden ausführlich mittels Makrofotografie (in gewöhnlichem Licht, Streiflicht, Infrarotlicht und Ultraviolett-Fluoreszenz), Infrarotreflektografie, Radiografie und Makro-XRF-Scanning dokumentiert. Das KIK/IRPA realisierte alle Aufnahmen, mit Ausnahme der Makro-XRF-Scans, die von der Universität Antwerpen gemacht wurden.

Zweite Phase der Untersuchung

In einer zweiten Phase (2017-2019) werden noch einige andere Werke im Stil von van Eyck auf gleichartige Weise dokumentiert. Neben Gemälde umfasst diese Auswahl ein Manuskript: das Turin-Mailänder Stundenbuch. Musea Brugge war 2018 für die Infrarotreflektografie-Aufnahmen einiger wichtiger Miniaturen in dieser Handschrift verantwortlich.

Sehen Sie sich die Ergebnisse auf www.closertovaneyck.be an

Alle Bilder aus der ersten Phase des VERONA-Projektes sind mittlerweile über die Website Closer to Van Eyck, erschlossen, wo früher bereits die Bilder des Genter Altars zu finden waren. Musea Brugge finanzierte die Bearbeitung und Veröffentlichung der Bilder. Die Ergebnisse der zweiten Phase werden an die Website hinzugefügt werden.

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