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Musea Brugge unterstützt Künstler durch erneuertes Programm

17 Juni 2020

Die Nachwirkungen der Corona-Krise stellen den gesamten Kultursektor vor erhebliche Herausforderungen. Glücklicherweise haben die Museen bereits grünes Licht für die Öffnung ihrer Türen erhalten. Aber vor allem Künstler sind besonders hart betroffen. Als Organisation möchte Musea Brugge einen proaktiven Ansatz verfolgen, nicht nur, um den vielen kulturellen Akteuren, die alle von ihnen abhängig sind, eine Perspektive zu bieten, sondern auch, um seine eigene Dynamik innerhalb des kulturellen Bereichs aufrechtzuerhalten.

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Eine neue Mission: Unterstützung von Künstlern

Ausgehend von dieser Perspektive verpflichtet sich Musea Brugge, von September bis Ende 2021 in Belgien ansässige Künstler mit kreativen Aufgaben zu betrauen, wobei der Schwerpunkt jedoch auf den eigenen reichen Museumssammlungen liegt. Diese inspirierende Interaktion kann alle möglichen Kunstformen betreffen: Malerei, Bildhauerei, Fotografie, darstellende Kunst, Musik und so weiter.

Musea Brugge stellt 500.000 Euro für die den Künstlern angebotenen Kreationsaufträge, Interventionen und Extra-Bühnen zur Verfügung. Dieses Budget war normalerweise für die Organisation anderer Ausstellungen wie Lancelot Blondeel vorgesehen, die nun später als im nächsten Jahr geplant ist.

Für diesen Plan geht Musea Brugge Allianzen mit anderen Kunst- und Kulturhäusern ein.

Ein erster kreativer Auftrag in der Reihe dieser Neuprogrammierung ist das Projekt von Nele Van Canneyt: Während der Abriegelung kam sie, um die verwaiste Stadt zu fotografieren. Die Expo wird vom 27. November 20 bis zum 14. März 21 im Arentshuis zu sehen sein.

Expo Nele Van Canneyt